2. Bundesliga, Frauen:
TGN auf Rekordkurs
40:20 Punkte lautet die bisher beste Saisonbilanz, 40:10 Zähler haben sie seit vergangenem Samstag gesammelt – nach einem mitreißenden 32:29 über Spitzenreiter HC Leipzig. Die „Neckarmädels“ können nun am Samstagabend in der heimischen Sporlastic-Arena gegen Aufsteiger SG 09 Kirchhof eine neue Zweite Bundesliga-Allzeitbestmarke setzen, nach den Siegen in den Topspielen beim HC Rödertal sowie gegen Leipzig ihr bewundernswertes Werk fortsetzen. Eine Niederlage gegen die SG Kirchhof wäre angesichts der Gesamtgemengelage eine Sensation. Gunnar Fischer bleibt trotz des beeindruckenden Positivtrends vorsichtig. „Das ist zweite Liga, da gibt es keine einfachen Spiele“, warnt der TG-Abteilungsleiter, fügt an: „Unterschätzen werden wir sie nicht, die SG Kirchhof will sicher auch einen Großen ärgern und hat nichts zu verlieren.“ Dass die TG nach den Siegen gegen die Top-Teams HC Rödertal und HC Leipzig nachlassen könnte, erwartet Fischer nicht, die Spielerinnen seien „sehr fokussiert“. Ein weiterer interessanter Aspekt: Die Tordifferenz könnte im Rennen um die Top-Tabellenplätze letztendlich noch eine Rolle spielen, wäre bei Punktgleichheit entscheidender Faktor. Der spricht derzeit stark für Leipzig (plus 171 Tore), eher weniger für Berlin (142) und die Turngemeinde (139). Gunnar Fischer bleibt zuversichtlich: „Ich habe noch nie erlebt, dass unsere Mannschaft nachlässt. Das erwarte ich auch am Wochenende.“ Für die Neckarmädels wäre ein weiterer Sieg im Kampf um die ersten beiden Tabellenplätze auch aus einem anderen Grund enorm wichtig – weil die Füchse Berlin als Zweite des Liga-Tableaus just am Samstag ein schwieriges Auswärtsspiel beim Tabellenvierten HC Rödertal vor sich haben.


