2. Bundesliga, Frauen:

Die Luchse nur nicht unterschätzen

Der Weg in die Buchholzer Nordheidehalle führt über Kassel. Am frühen Freitagnachmittag startet der Nürtinger Teambus am Neckar, in der nordhessischen Stadt gibt es dann einen Zwischenstopp plus Übernachtung. Am Samstagmorgen folgen die restlichen Fahrtkilometer vor die Tore Hamburgs. Die Ausgangslage für den Tabellendritten TG Nürtingen wirkt prächtig. Durch den hohen 37:18-Heimsieg über die SG Kirchhof vergangenen Samstag in der heimischen Sporlastic-Arena, inklusive eines Aufpolierens des Torverhältnisses, hat die Mannschaft von Manel Cirac noch mehr Schwung im Kampf um die ganz vorderen Tabellenplätze erhalten. Im richtigen Moment. Denn: Nach den kommenden beiden Wochenenden wird es wahrscheinlich deutlich mehr Klarheit im Aufstiegsrennen geben. Am Samstag steht in Berlin das Topspiel des Liga-Zweiten Füchse gegen Spitzenreiter HC Leipzig an, nächste Woche gastieren die Berlinerinnen dann bei der TG Nürtingen. „Wir sind auf jeden Fall gut drauf“, beschreibt Nürtingens Teammanager Simon Schipper die Lage vor dem Kurztrip in die Nordheide, warnt aber auch vor der nächsten Aufgabe. „Wir werden die Luchse auf keinen Fall unterschätzen, doch wir sind gut vorbereitet“, betont er. Der Fokus liege voll auf Samstag. Die Gastgeberinnen galten über viele Jahre als extrem unbequeme Gegnerinnen für die TG Nürtingen. Erst 2024 endete nach acht Jahren eine Durststrecke nach etlichen Niederlagen. 26:20 gewann die TGN damals in Buchholz, in der Rückrunde 36:25. Es war der erster Heimsieg überhaupt gegen die HL Buchholz 08-Rosengarten. In dieser Hinrunde verbesserten die „Neckarmädels“ ihre Bilanz weiter, gewannen 43:26.

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HL Buchholz 08-Rosengarten