2. Bundesliga, Frauen:

Die Rollen sind klar verteilt

Sieben Tage nach dem 36:36-Remis bei den Füchsen Berlin rückt am Samstag in der Sportlastic-Arena das Team des Rostocker HC an. Für die Dolphins ist es das zweite von drei aufeinanderfolgenden Partien gegen baden-württembergische Klubs. Nach dem verlorenen Heimmatch gegen Waiblingen sowie dem anstehenden Spiel in Nürtingen, geht es 24. Oktober in den Breisgau zur HSG Freiburg. In der vergangenen Saison besiegte die damalige TG Nürtingen den RHC 45:27, an der Ostsee taten sich die Neckarmädels beim 29:26-Sieg deutlich schwerer. Die SG NTZ geht, allein schon aus der Tabellensituation begründet, favorisiert ins Match. Die SG ist Liga-Zweite, der RHC als Liga-Fünfzehnter Tabellenvorletzter. „Sie machen das aber nicht so schlecht“, bleibt Nürtingens Trainer Manel Cirac in seiner Einschätzung der Dolphins vorsichtig, zumal diese Niederlagen alle gegen Top-Teams zustande gekommen sind. Was die Sache nicht leichter macht für Rostock: Es fehlen der Mannschaft von der Ostsee aktuell ein halbes Dutzend Akteurinnen. Die Rollen sind somit klar verteilt. „Wir werden alles geben, um dieser Rolle gerecht zu werden“, verspricht SG-Spielführerin Lisa Wieder. Auch personell sieht es bei den Nürtingerinnen deutlich besser aus als bei ihren kommenden Gästen. Durch die Rückkehr von Co-Kapitänin Leonie Dreizler, sie feierte in Berlin langer Verletzungszwangspause ein 16-minütiges Comeback mit zwei Treffern, tun sich zudem weitere Perspektiven auf. Auf die SG Nürtingen-Zizishausen wartet nun ein ganz anderes Spiel als in Berlin. „Wir müssen jetzt zu Hause wieder unsere Aufgaben machen“, fordert Coach Cirac.

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