2. Bundesliga, Frauen:

Derby mit spannenden Vorzeichen

Nach der Pause am vergangenen Wochenende geht es für die Handballerinnen der SG Nürtingen-Zizishausen in die Vollen. Das Auswärtsmatch gegen den VfL Waiblingen ist eine der drei Top-Partien des Spieltags. Manel Cirac ahnt, dass es, wie oft in den vergangenen Jahren, zu einem spannenden und temporeichen Handeln auf dem Spielfeld kommen könnte. Es ist nicht nur die Lage der Tigers als Tabellendritte, die beim Nürtinger Trainer für Respekt sorgt, denn der VfL sei „immer da gewesen“ habe eine „immer eine gute Mannschaft“. Oftmals hätten Kleinigkeiten entschieden. Das Spiel gegen die SG Nürtingen-Zizishausen, das eigentlich am Freitag über die Bühne gehen sollte, wird in der Gemeindehalle Bittenfeld ausgetragen. Die Rückkehr in die Rundsporthalle (dort wird eine Wasserschaden repariert) ist beim VfL erst für den 19. Dezember mit dem Spiel gegen den ESV Regensburg vorgesehen. Durch diesen unausweichlichen Spielortwechsel wird es für Nürtingens Maxime Luber keine übliche Rückkehr an alte Wirkungsstätte geben. „Schade, dass wir nicht in der Rundsporthalle spielen“, sagt die 22-Jährige, die drei Jahre lang für die Tigers auflief, diesen nun aber erstmals im SG-Dress gegenübersteht. Auch sie freue sich auf den Samstag, blicke der Partie mit einem speziellen Gefühl entgegen: „Natürlich ist es schön, die ganzen Leute wieder zu sehen, aber ich spiele eher ungern gegen die alte Mannschaft, doch im Spiel kann ich das gut ausblenden.“ Mit 41 Treffern steht die Rechtshänderin aktuell auf Platz zwei der Torjägerliste. Sie selbst erwartet, dass es „nicht einfach“ wird. „Das ist ein Derby, aber wir haben ein klares Ziel und wollen es gewinnen“, macht Manel Cirac deutlich. Der Coach kann personell erneut aus dem Vollen schöpfen.

Website Gegner

VfL Waiblingen