2. Bundesliga, Frauen:
Die „Neckarmädels“ sind gewarnt
Spitzenreiter SG Nürtingen-Zizishausen rechnet in Freiburg mit erheblicher Gegenwehr, strebt dort den neunten Sieg in Serie gegen die HSG an.
Achtmal standen sich die HSG Freiburg und die damalige TG Nürtingen gegenüber, achtmal gewann das Team aus Württemberg. Nun soll die Serie auch mit der neuen SG Nürtingen-Zizishausen fortgeführt werden. Nach Siegen zum Rundeneinstieg (Kirchhof, Todesfelde) steht für die Spielgemeinschaft eine der kürzerer Anfahrten in dieser Saison an, denn von der Hölderlinstadt in den Breisgau sind es über die Autobahn nur etwas mehr als 200 Kilometer. Die vergangenen Ergebnisse sprechen jedenfalls auf den ersten Blick pro SG NTZ. Vorige Runde gewann das Team von Manel Cirac in der Hinrunde bei der HSG 34:24, daheim 37:25. Für den SG-Trainer allerdings kein Argument, beruhigt in den Breisgau zu fahren. „Die Red Sparrows gehen stets robust zu Werke“, warnt Cirac, die HSG sei vor allen Dingen in ihrem „Spatzennest“ ein äußerst unangenehmer Gegner. Die Top-Teams HC Leipzig und HC Rödertal hätten dort zum Beispiel einst bereits fast böse Überraschungen erlebt. Die Freiburgerinnen haben in dieser Saison erst ein Punktspiel absolviert, verloren beim VfL Waiblingen deutlich 28:39 – und werden wohl noch eine Weile benötigen, um in der Spielzeit anzukommen, wie der HSG-Vorsitzende Raynald Thommen vermutet. Angesichts der Sanierungsarbeiten in der Gerhard-Graf-Sporthalle hätte das Team in der Vorbereitung oft ausweichen müssen. Auch das erste Saisonspiel gegen Rostock sei deshalb verlegt worden. Die „Neckamädels“, nach zwei Spieltagen an der Ligaspitze, müssen derweil weiter auf Rückraumakteurin Leonie Dreizler sowie Kreisläuferin Lenya Treusch verzichten.


