2. Bundesliga, Frauen:
Saison für die Geschichtsbücher
Mit dem 32:30 über die Füchse Berlin hat die TG Nürtingen am vergangenen Samstag in der heimischen Sporlastic-Arena ein erneutes Ausrufezeichen in einer sowieso schon erfolgreichen Saison gesetzt – und das, obwohl drei Tage zuvor bekannt wurde, dass der Antrag auf Erstligalizenz abgelehnt worden war. „Das war vor allen Dingen seine sehr, sehr gute erste Halbzeit“, rekapitulierte TGN-Coach Manel Cirac nach dem 23. Saisonsieg erfreut. Mit dem Match am Samstagabend beim Bergischen HC steht nun der letzte Auswärtstrip in dieser Runde an sowie der vorletzte Step einer langen Saison, die fast elf Monate zuvor mit dem Trainingsstart am Neckar begann. Anfang Juli startet bei der TG Nürtingen, dann unter dem neuen Namen SG Nürtingen-Zizishausen, bereits die Vorbereitung auf die Saison 2026/2027. Zunächst heißt es, in den beiden verbleibenden Partien beim BHC und sieben Tage später in der heimischen Sporlastic-Arena gegen den TuS Lintfort, zu punkten und zu genießen. Immerhin spielen die „Neckarmädels“ eine Saison für die eigenen Geschichtsbücher, toppen den bisherigen internen Pluspunkte-Rekord von Woche zu Woche neu. Nun gilt es also für die Nürtingerinnen, diesen Positivtrend zu veredeln. 46 Pluszähler sind es aktuell für das Cirac-Team, 50 könnten es im Maximalfall noch werden. Eine reizvolle Perspektive.


